Über die unterschiedlichen Facetten des bevölkerungsreichsten Berliner Bezirks lassen sich seitenlange Essays verfassen. Aber darum geht es hier nicht.
Uns geht es um die Möglichkeiten: Wir, die FDP in Pankow, wollen unseren Kindern bessere Chancen verschaffen. Wir wollen die Wohnsituation verbessern. Wir wollen, dass Menschen gerne in Pankow arbeiten. Wir wollen, dass Menschen gerne in Pankow ausgehen. Wir wollen, dass Menschen in Pankow Natur und Kultur erleben.
Die FDP in Pankow steht für ein Freiheitsverständnis, das ermöglichen aber nicht verhindern will. An erster Stelle steht die Möglichkeit, steht der Wunsch, das Streben und die Chance. Es gilt zu motivieren, anzustacheln, sich zu bewegen und anzuregen.
Wir sind uns dabei der begrenzten finanziellen Mitteln des Bezirks Pankow bewusst; deshalb setzen wir Schwerpunkte:
Wir haben viele einfache und konkrete Ideen: Vom „Sonderzug nach Pankow“ bis zur „schilderfreien Zone“.
Wir stehen für offenen Diskurs und Austausch.
Treten Sie mit uns in Kontakt! Wir freuen uns auf Ihre Meinung.
Bildung fängt nicht erst in der Grundschule an und hört nicht mit der Berufsausbildung oder einem Studium auf! Lernen vollzieht sich lebensbegleitend und sollte durch eine sinnvolle Infrastruktur des Bezirkes unterstützt werden.
Gute bezirkliche Bildungspolitik ist zentrales Anliegen der FDP in Pankow. Wir wollen allen Bürgern und insbesondere allen Kindern und Jugendlichen unseres Bezirks die gleichen Chancen auf Bildungsteilhabe bieten, ohne sie aus der Ergebnismitverantwortung zu entlassen. Dazu ist es notwendig, die teilweise desolaten Zustände der Berliner Bildungspolitik, aber auch der bezirklichen Bildungspolitik zu beheben. Trotz der im bundesweiten Vergleich hohen Pro-Kopf-Ausgaben in Berlin nehmen Schülerinnen und Schüler in nationalen und internationalen Leistungsvergleichen nur hintere Plätze ein. Bildung ist einer der entscheidenden Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und gesellschaftlichen Wohlstand.
Kindertagesstätten und Tagesmütter sind keine reinen Betreuungsinstitutionen, sondern Einrichtungen frühkindlicher Bildung. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, setzen wir uns als FDP in Pankow für Folgendes ein:
Grundschulen sollten nach Möglichkeit für alle Kinder der zweite Baustein der Bildungsbiografie sein. Die Vielfalt unserer Kinder im Bezirk Pankow sollte sich in den Grundschulen und Schulprogrammen wiederspiegeln.
Die FDP in Pankow steht ein für eine klare Struktur der Oberschulen, die sich am Leistungsvermögen des Einzelnen ausrichtet. Wir favorisieren ein System, welches durch Freiheit, Vielfalt, Wettbewerb und Leistungsorientierung geprägt ist. Wir bekennen uns klar zum Gymnasium, welches in seinem Fortbestand zu unterstützen ist. Die beste Unterstützung für das Gymnasium sind gute Sekundarschulen, die ebenfalls weiterentwickelt werden müssen.
Schulprogramme und pädagogische Konzepte verlangen oftmals auch andere bauliche Gegebenheiten als jene, die wir zum großen Teil in unseren Schulen vorfinden. Wir als FDP in Pankow fordern deshalb:
Bildung spielt auch nach dem Schulleben eine große Rolle. In bezirklicher Zuständigkeit finden sich mit dem Haus der Volkshochschule Pankow, dem Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner in Prenzlauer Berg, sowie dem Bildungszentrum am Antonplatz drei hochkarätige Bildungseinrichtungen für Erwachsene. Die Abstimmung der Einrichtungen untereinander und die vom Bezirk aufzustellende Ausrichtung der Bildungseinrichtungen sind verbesserungswürdig.
Die FDP setzt sich für klare Strukturen der Erwachsenenbildung ein:
Haus oder Wohnung sind Heimat, Rückzugsgebiet und Kraftspender gleichermaßen. Ob als Eigentum oder zur Miete, ob Penthouse oder Plattenbau, ob im dicht besiedelten Zentrum oder im eigenen Garten im Grünen – jeder Bürger hat ein Recht, dass seine Bedürfnisse fair berücksichtigt werden und steht gleichzeitig in der Verantwortung, zu einer guten Nachbarschaft beizutragen. Die FDP in Pankow setzt sich für die Interessen aller Bewohner ein und setzt Schwerpunkte. Die künstliche Verknappung von Wohnraum ist dabei genauso ein Problem wie die Erhebung von horrenden Straßenausbaubeiträgen, das die Betroffenen finanziell überlasten kann. Dazu zählt auch der aufgeblähte Sanierungsbürokratismus. Die energetische Sanierung und Verbesserung des vorhandenen Wohnraums ist wie die Schaffung von Wohnraum vom Bezirk voranzutreiben, ohne den kulturellen und sozialen Mix und die Durchmischung der Lebensstile zu vernachlässigen. Die vom Land und Bezirk eingesetzten wohnungspolitischen Instrumente sind kritisch zu hinterfragen, neu zu justieren und auf das Wesentlichste zu konzentrieren. Die beschleunigte Mietpreissteigerung ist in Teilen direkte Folge der Politik von Senat und Bezirk.
Die FDP in Pankow setzt Schwerpunkte und fordert deshalb,
Die FDP in Pankow setzt auf die Verbesserung der Qualität des Wohnraums:
Die FDP in Pankow hat die Kostensituation im Blick:
Die wirtschaftlichen Kennzahlen in Pankow sind von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Drei von vier Betrieben haben weniger als fünf Mitarbeiter. Hinzu kommt mit der vor allem in Prenzlauer Berg ausgeprägten Kreativwirtschaft ein nicht zu unterschätzender Branchenzweig. Wirtschaftliche Impulse gehen vor allem von Unternehmern und Selbstständigen aus. Sie haben die Möglichkeit, neue Farbe in den Kiez zu bringen. Das Verständnis von Wirtschaft ist im Bezirk zu sehr auf die Unterscheidung von guten und schlechten Arbeitsplätzen fokussiert. Dadurch entsteht eine restriktive, zum Teil ablehnende Haltung gegenüber möglichen Ansiedlungen. Hier setzen wir an!
Die FDP in Pankow steht für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen:
Der Bezirk muss eine aktive Ansiedlungspolitik für Unternehmen betreiben. Die Attraktivität in Pankow ist durch folgende Maßnahmen zu steigern:
Ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten verhindert Kaufkraftabfluss in andere Bezirke oder nach Brandenburg. Liberale unterstützen ein selbstverantwortliches Konsumverhalten. Sei es Fair-Trade, Biokost, die Konzentration auf regionale Ware, Discounter oder der Wunsch nach Designerware. Die Zielstellung ist, eine möglichst vielfältige Produktpalette im Bezirk anzubieten und gleichzeitig die Branchen weitestgehend abzudecken. Die Planungen im Bezirk sind danach auszurichten.
Die FDP in Pankow setzt folgende Schwerpunkte:
Im Mittelpunkt liberaler Kulturpolitik steht der Bürger als Kulturschaffender, Kulturnutzer und Kulturförderer. Aus diesem Grunde will die FDP Anreize zu stärkerem privaten Engagement für die Kultur schaffen. Die Grundlage für das Engagement der Zivilgesellschaft ist jedoch die verlässliche staatliche Förderung von Kultur. In der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Künstler sowie die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft und der kulturellen Bildung sehen wir Liberale wichtige Zukunftsaufgaben. Die unendliche Geschichte mit einem neuen Standort für die Murkelbühne, die noch immer nicht finanzierte Sanierung des Kulturarreals Thälmannpark, das finanzielle Hick-Hack beim Eliashof oder die mangelnde Berücksichtigung der Interessen von Clubs und Diskotheken sind Beispiele für das kulturunfreundliche Verhalten der Bezirksverwaltung.
Die Förderung und Gestaltung der Kultur im Bezirk wird durch die FDP in Pankow an folgenden Prämissen gemessen:
Pankow hat zahlreiche Grünflächen, sehenswerte Parks und eine Vielzahl an traditionsreichen Festen zu bieten. Auch beim Weggehen ist für jeden etwas dabei. Restaurants, Diskotheken, Kneipen, Extravagantes wie Konventionelles. Wir unterstützen jeden, der einen Beitrag zur Fortentwicklung und zum Erhalt dieser Vielfalt beitragen will. Der Bezirk hat die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Gerade die Vertreibung zahlreicher Kneipen und Diskotheken mit langjähriger Tradition (im Fall des Knaak-Clubs von über 50 Jahren) ist kein Ruhmesblatt für die Bezirksverwaltung.
Folgende Maßnahmen sind Bestandteil unseres Naherholungskonzeptes:
Im Großbezirk Pankow befinden sich die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer auf den Verkehrswegen. Zwischen Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern und ÖPNV ist ein Interessenausgleich zu schaffen, durch den zum einen Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und zum anderen ein flüssiger Verkehr gewährt wird. Um zu einem ausgewogenen Ergebnis zu gelangen, ist ein zukunftsfähiges, mit dem Land abgestimmtes und umweltfreundliches Gesamtverkehrskonzept erforderlich. Anderenfalls werden der bisherige Pankower Flickenteppich im Verkehrssektor weiter fortgeschrieben und die Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt. Zur Verhinderung dieses Szenarios sollen neben der Ausarbeitung eines Bereichsentwicklungsplanes folgende Maßnahmen zur Linderung der bestehenden Probleme beschlossen werden:
Die Parkraumbewirtschaftung ist nach Bürgerinteressen und nicht nach fiskalen Interessen auszugestalten:
Fußgänger und Fahrradfahrer sind ein wesentlicher Bestandteil eines integrativen Gesamtkonzepts:
Die FDP in Pankow lehnt die ideologische Verdrängung des motorisierten Verkehrs ab. Gleichwohl sind in einer Gesamtschau die Interessen der Anwohner und anderen Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen:
Der öffentliche Nahverkehr in Pankow ist essentiell für die Mobilität in Pankow:
Die FDP in Pankow setzt sich für einen Modellversuch „Schilderfrei“ in Pankow ein:
In der Kastanienallee dürfen keine Fakten geschaffen werden:
Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in den Berliner Bezirken wurden im Jahr 2005 eingeführt. Seitdem sind über 30 Verfahren durchgeführt worden, von denen etwa ein Drittel der Bürgerbegehren erfolgreich waren; die Zahl der final erfolgreichen Bürgerentscheide ist bedauerlicherweise verschwindend gering.
Die FDP in Pankow setzt sich für eine Stärkung dieses wichtigen Instruments der direkten Demokratie ein:
Die Verwaltung ist für die Bürger da. Die FDP in Pankow setzt sich für eine bürgerfreundliche, transparente und effiziente Verwaltung ein. Bearbeitungszeiten der Verwaltung und Wartezeiten in Bürgerämtern müssen durch eine Steigerung der Effizienz verringert werden.
Die FDP in Pankow will eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung:
Datenschutz ist auch in der Verwaltung jederzeit zu berücksichtigen:
Die FDP in Pankow fordert eine höhere Transparenz der Verwaltungsverfahren:
Ordnungsamt und Kontrollwesen sind an die tatsächlichen Probleme anzupassen:
Berlins Hunde hinterlassen täglich 55 Tonnen Kot, der größtenteils im öffentlichen Straßenland liegenbleibt. Um die Verschmutzung in den Griff zu bekommen, setzt die FDP in Pankow darauf, von den Erfahrungen anderer Großstädte zu lernen.