Haus oder Wohnung sind Heimat, Rückzugsgebiet und Kraftspender gleichermaßen. Ob als Eigentum oder zur Miete, ob Penthouse oder Plattenbau, ob im dicht besiedelten Zentrum oder im eigenen Garten im Grünen – jeder Bürger hat ein Recht, dass seine Bedürfnisse fair berücksichtigt werden und steht gleichzeitig in der Verantwortung, zu einer guten Nachbarschaft beizutragen. Die FDP in Pankow setzt sich für die Interessen aller Bewohner ein und setzt Schwerpunkte. Die künstliche Verknappung von Wohnraum ist dabei genauso ein Problem wie die Erhebung von horrenden Straßenausbaubeiträgen, das die Betroffenen finanziell überlasten kann. Dazu zählt auch der aufgeblähte Sanierungsbürokratismus. Die energetische Sanierung und Verbesserung des vorhandenen Wohnraums ist wie die Schaffung von Wohnraum vom Bezirk voranzutreiben, ohne den kulturellen und sozialen Mix und die Durchmischung der Lebensstile zu vernachlässigen. Die vom Land und Bezirk eingesetzten wohnungspolitischen Instrumente sind kritisch zu hinterfragen, neu zu justieren und auf das Wesentlichste zu konzentrieren. Die beschleunigte Mietpreissteigerung ist in Teilen direkte Folge der Politik von Senat und Bezirk.
Die FDP in Pankow setzt Schwerpunkte und fordert deshalb,
Die FDP in Pankow setzt auf die Verbesserung der Qualität des Wohnraums:
Die FDP in Pankow hat die Kostensituation im Blick:
Die wirtschaftlichen Kennzahlen in Pankow sind von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Drei von vier Betrieben haben weniger als fünf Mitarbeiter. Hinzu kommt mit der vor allem in Prenzlauer Berg ausgeprägten Kreativwirtschaft ein nicht zu unterschätzender Branchenzweig. Wirtschaftliche Impulse gehen vor allem von Unternehmern und Selbstständigen aus. Sie haben die Möglichkeit, neue Farbe in den Kiez zu bringen. Das Verständnis von Wirtschaft ist im Bezirk zu sehr auf die Unterscheidung von guten und schlechten Arbeitsplätzen fokussiert. Dadurch entsteht eine restriktive, zum Teil ablehnende Haltung gegenüber möglichen Ansiedlungen. Hier setzen wir an!
Die FDP in Pankow steht für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen:
Der Bezirk muss eine aktive Ansiedlungspolitik für Unternehmen betreiben. Die Attraktivität in Pankow ist durch folgende Maßnahmen zu steigern:
Ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten verhindert Kaufkraftabfluss in andere Bezirke oder nach Brandenburg. Liberale unterstützen ein selbstverantwortliches Konsumverhalten. Sei es Fair-Trade, Biokost, die Konzentration auf regionale Ware, Discounter oder der Wunsch nach Designerware. Die Zielstellung ist, eine möglichst vielfältige Produktpalette im Bezirk anzubieten und gleichzeitig die Branchen weitestgehend abzudecken. Die Planungen im Bezirk sind danach auszurichten.
Die FDP in Pankow setzt folgende Schwerpunkte:
Im Mittelpunkt liberaler Kulturpolitik steht der Bürger als Kulturschaffender, Kulturnutzer und Kulturförderer. Aus diesem Grunde will die FDP Anreize zu stärkerem privaten Engagement für die Kultur schaffen. Die Grundlage für das Engagement der Zivilgesellschaft ist jedoch die verlässliche staatliche Förderung von Kultur. In der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Künstler sowie die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft und der kulturellen Bildung sehen wir Liberale wichtige Zukunftsaufgaben. Die unendliche Geschichte mit einem neuen Standort für die Murkelbühne, die noch immer nicht finanzierte Sanierung des Kulturarreals Thälmannpark, das finanzielle Hick-Hack beim Eliashof oder die mangelnde Berücksichtigung der Interessen von Clubs und Diskotheken sind Beispiele für das kulturunfreundliche Verhalten der Bezirksverwaltung.
Die Förderung und Gestaltung der Kultur im Bezirk wird durch die FDP in Pankow an folgenden Prämissen gemessen:
Pankow hat zahlreiche Grünflächen, sehenswerte Parks und eine Vielzahl an traditionsreichen Festen zu bieten. Auch beim Weggehen ist für jeden etwas dabei. Restaurants, Diskotheken, Kneipen, Extravagantes wie Konventionelles. Wir unterstützen jeden, der einen Beitrag zur Fortentwicklung und zum Erhalt dieser Vielfalt beitragen will. Der Bezirk hat die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Gerade die Vertreibung zahlreicher Kneipen und Diskotheken mit langjähriger Tradition (im Fall des Knaak-Clubs von über 50 Jahren) ist kein Ruhmesblatt für die Bezirksverwaltung.
Folgende Maßnahmen sind Bestandteil unseres Naherholungskonzeptes:
Im Großbezirk Pankow befinden sich die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer auf den Verkehrswegen. Zwischen Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern und ÖPNV ist ein Interessenausgleich zu schaffen, durch den zum einen Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und zum anderen ein flüssiger Verkehr gewährt wird. Um zu einem ausgewogenen Ergebnis zu gelangen, ist ein zukunftsfähiges, mit dem Land abgestimmtes und umweltfreundliches Gesamtverkehrskonzept erforderlich. Anderenfalls werden der bisherige Pankower Flickenteppich im Verkehrssektor weiter fortgeschrieben und die Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt. Zur Verhinderung dieses Szenarios sollen neben der Ausarbeitung eines Bereichsentwicklungsplanes folgende Maßnahmen zur Linderung der bestehenden Probleme beschlossen werden:
Die Parkraumbewirtschaftung ist nach Bürgerinteressen und nicht nach fiskalen Interessen auszugestalten:
Fußgänger und Fahrradfahrer sind ein wesentlicher Bestandteil eines integrativen Gesamtkonzepts:
Die FDP in Pankow lehnt die ideologische Verdrängung des motorisierten Verkehrs ab. Gleichwohl sind in einer Gesamtschau die Interessen der Anwohner und anderen Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen:
Der öffentliche Nahverkehr in Pankow ist essentiell für die Mobilität in Pankow:
Die FDP in Pankow setzt sich für einen Modellversuch „Schilderfrei“ in Pankow ein:
In der Kastanienallee dürfen keine Fakten geschaffen werden: